Bei unseren vielfältigen Maßnahmen und Bemühungen zu mehr Klimaschutz, sozialer Verantwortung und Nachhaltigkeit gibt es manchmal auch einfach zählbare Erfolge. Schon seit über 10 Jahren haben wir unseren CO²-Verbrauch im Rahmen von Ökoprofit Hannover im Blick. Wir wissen genau, wo die Gemüsekiste Ressourcen verbraucht und versuchen diesen stetig zu verringern, bzw. nachhaltig zu gestalten. Folgerichtig hat die Gemüsekiste auch das Ziel, sich „klimaneutral“ aufzustellen. Einen weiteren Schritt in diese Richtung haben wir nun mit der CO²-Zertifizierung und somit freiwilligen Kompensation unserer THG Emissionen erreicht.

Den ersten Schritt haben wir 2018 im Rahmen einer Masterarbeit an der Leibniz Universität Hannover gemacht. Unsere CO²-Bilanz konnten wir erstmals beziffern, und mit Hilfe eines eigens entwickelten Tools können wir jetzt unsere Treibhausgasemissionen (THG) entlang unserer Wertschöpfungskette jedes Jahr neu berechnen. Neben den direkten Emissionen, die wir durch unseren Betriebsablauf erzeugen, können wir auch unsere indirekten, z.T. vorgelagerten Emissionen beziffern, z.B. Emissionen durch den Strombezug, unseren Papierverbrauch oder die Anfahrt unserer Mitarbeiter. 


Konkrete Emmissionszahlen

Die Gemüsekiste verursacht insgesamt 239,87 t CO²e-Emissionen im Jahr, davon können wir jährlich durch die „Klimainvestitionen“ unserer PV Anlage 28,37t CO² abziehen. Die CO²e-Bilanz für die Gemüsekiste beziffert sich auf 211,50 t CO².



Klimaschutz trifft Artenschutz - Das Likano Projekt in Ruanda


Zum Jahreswechsel 2019/20 haben wir mit unseren Partner und Bio-Großhändler Weiling aus Coesfeld begonnen eine Zertifizierung und eine freiwillige Kompensation unserer THG Emissionen zu erreichen. 

Die Antwort auf die Suche nach einem „Gold-Standard“- zertifizierten Klimaschutz-Projekt, welches neben dem Umwelt- und Naturschutz auch dem Menschen vor Ort eine Verbesserung verspricht - haben wir im LIKANO -Projekt in Ruanda gefunden. Die Gemüsekiste unterstützt mit Ihrer freiwilligen Kompensation die Produktion und die Verteilung effizienter Kochöfen zum Schutz der heimischen Urwälder und zu Erhalt der gefährdeten Lebensräume, z.b. für Berggorillas und Goldmeerkatzen. 

Mit den effizienteren Öfen wird deutlich weniger Brennholz benötigt - ohne dabei die traditionellen Kochrituale zu verändern. Die Bereitstellung der energieeffizienten Kochstellen ist nur ein Teil des Projektes, das sich aus vielen kleinen Steinchen zu einem vielfältigen Mosaik unterschiedlichster Maßnahmen zusammensetzt, z.B. auch in Bildungs- und Umschulungsmaßnahmen ehemaliger Wilderer. 

So können wir für unsere freiwillige CO² - Kompensation einen kleinen Beitrag zum aktiven globalen Klimaschutz leisten.



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