Kampfelder Hof
Die Bio-Landwirtschaft von der wir leben!
Die Geschichte des heutigen Kampfelder Hofes reicht zurück bis ins 17. Jahrhundert. 1881 erbte Marie Prellberg den Hof und heiratete Ernst Baxmann vom Hof No.5 in Hiddestorf. Seit dieser Zeit ist der Hof mit dem Namen Baxmann verbunden und wird aktuell von der Familie in der 4. Generation bewirtschaftet.
Seit Mitte der 1950er Jahre führten der heute 82jährige Hermann Baxmann gemeinsam mit seiner Frau Käthe den Kampfelder Hof. Hermann Baxmann baute Weizen, Roggen, Gerste sowie Zuckerrüben an und hielt bis Anfang der 1970er Jahre Bullen zur Mast. Noch heute ist Hermann Baxmann aktiv und kümmert sich zum Teil um die Schafe, die direkt neben dem Altenteil auf dem Hof stehen.
Im Jahr 1992 übergaben Hermann und Käthe Baxmann den erfolgreich geführten Hof an ihren Sohn Cord Baxmann. Seitdem wird der Kampfelder Hof von Cord gemeinsam mit seiner Frau Bärbel biologisch-organisch bewirtschaftet.
Die Bioland Landwirtschaft
Mit der Umstellung unserer Landwirtschaft auf dem Kampfelder Hof begannen wir im Jahr 1992. Unsere Flächen werden nach den strengen Richtlinien des BIOLAND Erzeugerverbandes bewirtschaftet. Der gesamte Betrieb ist seit 1995 von Bioland anerkannt.
Auf den Flächen des Kampfelder Hofes bauen wir Dinkel, Weizen, Roggen, Kartoffeln, Möhren, Grünbrache (Mischung aus Wicken, Klee und Ölrettich) und sehr viele unterschiedliche Gemüse- und Kräutersorten an.
Für uns, die Familie Baxmann, unsere Partner in der Landwirtschaft und unsere Mitarbeiter, bedeutet die ökologische Landwirtschaft:
- Selbsterzeugte Bodenfruchtbarkeit
- Vielfalt auf dem Acker
- Organische Düngung
- Vorbeugender Pflanzenschutz
- Artgerechte Tierhaltung
- Schutz unserer Lebensgrundlagen und Förderung der Artenvielfalt
- Keine Gentechnik in der Landwirtschaft
Die Hof-Bäckerei
Die Voraussetzung für geschmackvolle und gesunde Backwaren sind für die kampfelder Hof-Bäckerei: Zeit, ursprüngliche, handwerkliche Herstellungsverfahren und biologische Rohstoffe.
Das Getreide, das wir als Vollkornmehl oder Vollkornschrot verarbeiten, wird auf unseren betriebseigenen Mühlen frisch vermahlen. Für die optimale Entwicklung von Geschmacks- und Aromastoffen und eine gute Bekömmlichkeit sorgen unsere langen Teigführungen von 16 bis 24 Stunden, bei denen Natursauerteig, Backferment und Hefe zum Einsatz kommen. Selbstverständlich verzichten wir vollständig auf Zusätze wie Ascorbinsäure, Farb-, Aroma- und sonstige synthetische Stoffe.
Die Verarbeitungseigenschaften des Getreides unterliegen jährlich schwankenden Einflüssen auf die wir keinen Einfluss haben, wie insbesondere der Witterung. Da wir ausschließlich mit regionalen Rohstoffen arbeiten, können wir Getreidepartien mit schwierigen Verarbeitungseigenschaften nicht durch das Aufmischen mit Importware oder durch die Behandlung mit synthetischer Ascorbinsäure und Enzymen, wie es bei konventionellen Mehlen üblich ist, beeinflussen.