Halbblutorangen Tarocco und Blutorangen Moro vom Ätna

Tarocco-Orangen gelten bei vielen Italienern als die besten Tafelorangen. Die Region um den Ätna ist als das Spitzenanbaugebiet für diese Orangen bekannt. Die Saft-Taroccos von Angela Arcoria sind mit einem Saftgehalt von etwa 65-75% unglaublich ergiebig. Diese Früchte sind extrem zart und ausgewogen aromatisch. Da das zarte Fruchtfleisch sich beim Pressen fein im Saft verteilt, erhält dieser eine beinahe cremige Konsistenz.

Der Familienbetrieb Arcoria wird von Pietro Arcoria und seinen Kindern Angela und Renzo geführt. Die Familie kultiviert seit 1934 Orangen, Oliven und andere Obstsorten. Der Betrieb liegt in dem leicht hügeligen Gebiet am Südhang des Ätnas. Insgesamt werden ca. 70 Hektar bewirtschaftet, wobei der Anbau von Zitrusfrüchten mit 55 Hektar den Schwerpunkt des Betriebes bildet. 7 Hektar werden für den Olivenanbau genutzt und 5,5 Hektar für die Kultivierung anderer Obstsorten. Alle Früchte werden biologisch angebaut. Arcoria setzt auf erneuerbare Energien: Der Großteil der benötigten Energie für die hofeigene Abpackstation wird über eine Photovoltaikanlage bereitgestellt und die Bewässerung erfolgt über eine wasserschonende Tröpfchen-Bewässerungsanlage.

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Unsere Blutorangen Moro und die „normalen“ Tarocco-Orangen kommen von der Kooperative Ragazzi. Die Blutorangen Moro überzeugen durch ihr rotes Fruchtfleisch und ihren intensiven, leicht säuerlichen Geschmack. Die rote Farbe wird durch Anthocyan in den Pigmenten von Fruchtfleisch und Schale hervorgerufen. Es entsteht in trockenen Gebieten mit großen täglichen Temperaturdifferenzen (Nachtfrösten). Auf den Hängen des Vulkans Ätna auf Sizilien gibt es  ab Dezember/Januar Nachtfröste und daher gelangen danach auch die ersten Blutorangen zu uns. Die Tarocco-Orangen sind intensiv im Geschmack, herrlich fest im Fruchtfleisch und eignen sich prima als gesunder Schnack für Zwischendurch und für Desserts.

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Ragazzi ist eine Zitrusfrucht-Cooperative in West Sizilien, genauer Apulien. Diese arbeitet mit 15 Bauern in der Region zusammen, die alle zu 100 % nach biologischen Anbauregeln wirtschaften. Insgesamt wird so eine Fläche von ca. 250 ha bewirtschaftet. Wichtig bei einer Bio-Kooperative ist, dass sie 100 %ig nur Bio-Ware vermarktet und abwickelt und dass auch im Anbau keine Gemischtbetriebe mit konventionellen Flächen dabei sind. So kann man sich sicher sein, dass keine Lagerungs- oder Verpackungskontamination vom konventionellen Anbau auf die Biofrüchte übergeht.

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